Und dann diese Lieder…

…diese Momente oder diese Menschen.

Jeder, der nicht hoffnungslos gefühlskalt oder emotionslos ist, ist zu begeistern. Die einen öfter, die anderen weniger öfter. Ist man jedoch einer von diesen ‚öfter‘, ist es kaum möglich die Sinnesorgane zu nutzen, ohne etwas aufzufassen, das begeistert. Auf eine ganz eigene Art. Diese eine Art. Und wahrscheinlich ist man sogar der einzige Mensch, bei dem es auf diese Art funktioniert. Das sind dann nicht nur irgendwelche Dinge, sondern beispielsweise Momente. Momente die man teilte, oder in völliger Einsamkeit miterleben durfte. Teilte man sie, und waren es gute Momente, so waren sicher wunderbare Menschen dabei. Menschen die diese Begeisterung erst richtig begeisternd machten. Und bei deren Anblick diese Momente sofort wieder in den Kopf, in das Herz in den Bauch… und in die Ohren schießen.

Denn unvergesslich wird etwas erst mit der passenden Musik. Gut, schlecht, instrumental – das spielt dabei keine Rolle. Es spielt nur eine Rolle, was währenddessen passiert. Denn Melodien sind es, die sich festsetzen. Die die Tränen, das Lächeln, die Gänsehaut hervorrufen, beim Erinnern.

Und dann gibt es wiederum diese Lieder, bei denen man sich schämt, in ihnen noch keine Erinnerungen zu finden. Weil es Lieder sind, die für und wegen und aus Erinnerungen geschrieben sind. – Doch, alles findet seine Zeit. Und ebenso braucht alles seine Zeit.

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