Society

39 Holzdielen an der Decke. 25 Bahnen Tapete an den Wänden. Hunderte von kleinen Holzstiften auf dem Fußboden, die ein hässliches Parkett bilden. Mir ist es hier zu langweilig. Der Wecker klingelt. Ein (All-)Tag bricht an. Kein neuer. Ich lebe nicht mehr, ich tue nur noch so. Die Tür geht auf. „Aufstehen“ ertönt. Eine Hand fährt über meinen Rücken. Sie soll damit aufhören. Hör auf! Die Tür geht zu. Wieso tut Sie jeden Morgen das gleiche? Wieso lasse ich jeden Morgen das gleiche mit mir tun?!

Wieviel Salz passt in eine Wunde? Wieviel Rücksicht in mich?

Aber ich mache weiter. Ich laufe Wege. Meine eigenen nicht. Ich gehe nicht fort. Wieso?

Etwas zwischen Hass, Trauer und Unglück hängt in der Luft. Daneben Träume von Abwechslung. Freiheit. Ende.

Nicht weil ich jung bin, sondern weil ich nicht alt werden will. / Nicht weil ich jung bin, sondern weil ich nicht alt werden will.

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4 Antworten zu “Society

  1. Nicht weil das Leben doch nicht dafür da sein kann.
    Das ist doch kein Wetter. Das ist doch nicht ehrlich. Das ist doch alles nur geheuchelt. Das muss doch alles einen Sinn haben.

  2. sinn ist eine krankheit des menschens. wir suchen in jedem scheiß einen sinn

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